5 wertvolle Online-Marketing-Tipps für jeden Handwerksbetrieb

Leisten die angestellten Handwerker gute Arbeit, stimmt die Auftragslage und sind die unternehmensinternen Softwarelösungen auf einem aktuellen Stand, steht bei vielen Handwerksbetrieben in Deutschland das Online-Marketing auf dem Plan. Ungeachtet dessen, dass sich der Einstieg in das Online-Marketing für Handwerker schon früher lohnt, soll dieser Artikel fünf wertvolle Online-Marketing-Tipps für Handwerksbetriebe zeigen, die jedes Unternehmen umsetzen kann und umsetzen sollte.

Handwerker Online-MarketingWährend es früher ausreichte, durch gute Leistungen zu überzeugen, ist der Wettbewerb unter den Handwerksunternehmen mittlerweile immer stärker geworden. Dies hat unter anderem auch mit dem Wegfall der Meisterprüfung in einigen Gewerken zu tun, machen sich doch immer mehr Handwerker selbstständig und gründen ihr eigenes Unternehmen.

Zudem gibt es innerhalb Europas ein sehr deutliches Lohngefälle, was regionalen Handwerksunternehmen zu schaffen macht. Manche Handwerksbetriebe reisen mittlerweile durch ganz Deutschland, um konstant neue Aufträge zu erhalten und abarbeiten zu können. Aus all diesen genannten Gründen ist es sinnvoll, auch in das Online-Marketing des eigenen Handwerksunternehmens zu investieren.

Auf dieser Seite möchten wir von HANDWERKER-TK fünf Tipps an die Hand geben, mit denen Sie das Online-Marketing Ihres Unternehmens positiv beeinflussen können. Bedenken Sie neben dem Online-Marketing, das als externes Marketing-Maßnahme verstanden werden kann, auch daran, ihre bei ihrer intern verwendeten Software Programme einzusetzen, die sowohl rechtliche Bedingungen einhalten (z.B. beim Schreiben einer Rechnung) als auch ihre Arbeitsprozesse verbessern und Ihnen so Freiräume für andere Aufgaben schaffen. Hier empfiehlen wir die Handwerkersoftware „TopKontor Handwerk“ (mehr Informationen | kaufen | kostenlose Vollversion ausprobieren).


 

Tipp 1: Eigene Unternehmenswebseite gestalten lassen

Noch immer sind einige KMU nicht im Internet präsent oder haben hier nur eine Hauptwebseite ohne Unterseiten installiert. Gerade die Webseite vermittelt Interessenten jedoch einen ersten Einblick ins Unternehmen, denn immer mehr Auftraggeber beziehungsweise Kunden informieren sich online, bevor sie einen Handwerker beauftragen. Damit die Unternehmenswebseite professionell wirkt, ist es sinnvoll, sie beispielsweise von einer darauf spezialisierten Agentur entwickeln und – wenn es finanziell möglich ist – auch betreuen zu lassen. Damit wären wir auch schon beim zweiten Punkt.

Tipp 2: Mobile responsive Webseite

Die Webseite sollte auch von mobilen Empfangsgeräten mühelos aufgerufen und gelesen werden können. Deshalb ist es sinnvoll, eine mobile responsive Webseite zu erschaffen, die auch die Suchmaschinenkriterien nicht außer Acht lässt.

Tipp 3: Unternehmenskommunikation

Die Unternehmenswebseite sollte auch ein Kontaktformular enthalten. Über dieses können Interessenten und Kunden direkt Kontakt mit Ihrem Unternehmen aufnehmen. Hier kommt es aber auf eine zeitnahe Beantwortung der Nachricht an. Diese sollte spätestens am nächsten Werktag beim potenziellen Interessenten eingehen. Besser wäre natürlich eine direkte Beantwortung innerhalb von Minuten oder Stunden. Manche Unternehmen haben deshalb auf ihrer Webseite eine Chat-Funktion eingerichtet, die zu vorgegebenen Zeiten aktiviert ist und eine direkte Kommunikation ermöglicht.

Tipp 4: Einheitliches Corporate Design verwenden

Sowohl in der analogen als auch in der digitalen Welt sollte ein einheitliches Corporate Design – also Unternehmensdesign – verwendet werden. Das Unternehmenslogo findet also nicht nur auf Anschreiben, Rechnungen und gedruckter Firmenwerbung, seinen Platz, sondern wird auch für die Gestaltung der Webseite genutzt. Damit sorgt Ihr Unternehmen für einen Wiedererkennungseffekt.

Tipp 5: Soziale Netzwerke wie Facebook nutzen

Zur Auftragsakquise, Austausch mit Interessenten und für die Suche nach neuen Mitarbeitern bieten soziale Netzwerke eine ideale Möglichkeit, mit Kunden und Interessenten in Kontakt zu kommen und zu bleiben. Zugleich können Sie hier neue Dienstleistungen oder neue Produkte Ihres Unternehmens vorstellen. Erstellen Sie hier eine eigene Firmenseite und bewerben diese auch via Facebook, Twitter, LinkedIn, Instagramm, Google+ und Co. Da hier aber immer wieder Anfragen oder anderweitige Rückmeldungen eintreffen werden, ist es sinnvoll, sehr schnell zu reagieren. Deshalb sollte einer ihrer Mitarbeiter auch die Betreuung der Unternehmensseite in sozialen Netzwerken übernehmen. Zugleich lassen sich gerade über diesen Weg eventuell aufgetretene Probleme durch die direkte Kontaktaufnahme schneller lösen.

Die sozialen Netzwerke können nicht nur für die Unternehmensvorstellung und die Akquise neuer Aufträge genutzt werden. Sie eignen sich auch hervorragend zur Suche nach neuem Personal. Veröffentlichen Sie also auch hier Ihre Stellenanzeigen, auf die dann wiederum Interessenten von Usern bzw. Followern direkt hingewiesen werden können. Zugleich können Sie hier auch erste Fragen zur ausgeschriebenen Stelle beantworten.

Fazit

Natürlich entstehen durch das Marketing für die Webseite, das Corporate Design und unter Umständen die Betreuung der Webseite neue Kosten. Diese sollten aber bereits in die Preiskalkulation mit integriert werden. Je nach Unternehmen variieren diese nach Aufwand und Unternehmensgröße. Möchten Sie beispielsweise mit der Betreuung der Webseite und der Unternehmensprofile auf den sozialen Netzwerken einen technikaffinen Mitarbeiter Ihres Unternehmens beauftragen, müssen Sie natürlich entsprechende Arbeitszeit einplanen. Können Sie hierfür keinen Mitarbeiter entbehren, ist es sinnvoll, eine Agentur mit der Betreuung der Webseite und der Profile in den sozialen Netzwerken zu beauftragen. Treffen Sie zum Umfang der Betreuung, aber selbstverständlich auch zu den Kosten entsprechende Vereinbarungen. Sinnvoll wäre es beispielsweise, hier ein entsprechendes monatliches Budget zur Verfügung zu stellen.

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