Dachdeckerhandwerk profitiert von der energetischen Sanierung

Lobesrede des brandenburgischen Wirtschaftsstaatssekretär Hendrik Fischer. Er sieht im Aufbau von Brandenburg der letzten 25 Jahre einen nicht unbeachtlichen Anteil bei den Dachdeckerinnen und Dachdeckern. Dazu beigetragen hat auch die fortlaufende energetische Sanierung von Privatimmobilien, Unternehmensgebäuden und öffentlichen Gebäuden der Städte und Kommunen. Fischer weist aber auch auf die wachsenden Anforderung der Dachdeckerbranche hin.

Der brandenburgische Wirtschaftsstaatssekretär Hendrik Fischer gratulierte dem Landesinnungsverband der Dachdecker im Rahmen einer Feierstunde aus Anlass des 25-jährigen Bestehens. Im Gegensatz zum Zeitpunkt der Gründung des Landesinnungsverbandes sei „Brandenburg heute ein rundum erneuertes Land“, so der Wirtschaftsstaatssekretär. In den letzten 25 Jahren hat diese Erneuerung verschiedene Bereiche erfasst, zu denen nicht nur die Politik, die Wirtschaft und die Umwelt gehören. In allen Städten und Gemeinden des Bundeslandes wurde renoviert oder saniert, zugleich aber auch viele Gebäude neu errichtet. Einen nicht unbeachtlichen Anteil am Aufbau des Landes haben somit auch die Dachdeckerinnen und Dachdecker.

Höhere Anforderungen und technologischer Fortschritt

Dachdecker zufrieden

Dachdecker profitieren von der energetischen Sanierung im Rahmen der Energiewende.

Der Staatssekretär erwähnte auch, dass nahezu 40 Prozent des gesamten deutschen Energieverbrauches auf den Gebäudesektor entfallen. Deshalb könne es ohne eine Wärmewende auch keine umfassende Energiewende geben, so Fischer weiter. Gerade der Bedarf im Bereich der energetischen Sanierung, zu der auch die Fenstersanierung und die Dachdämmung gehören, sei enorm. Zugleich sind auch die Anforderungen an die Dachdeckerbranche erheblich gestiegen.

Neben der Energiewende habe auch der technologische Fortschritt Einzug ins Dachdeckerhandwerk gehalten. Auf lange Sicht werden sich nur noch Unternehmen behaupten können, die sich mit der Digitalisierung auseinandersetzen und diese so weit wie möglich in ihre Arbeit integrieren. Gerade kleinere Betriebe stehen hier noch vor einigen Schwierigkeiten, um digital aufzurüsten, aber auch innovativ tätig zu werden und Neuentwicklungen für ihre Firma zu übernehmen. Dazu zählen sowohl die externen Möglichkeiten, wie das Online-Marketing für Handwerksbetriebe, als auch interne Möglichkeiten wie spezialisierte Dachdecker-Unternehmenssoftware, die alltägliche Arbeitsabläufe der Dachdeckerbetriebe erleichtert und so einen Konkurrenzvorteil für den Betrieb bieten kann. Hier greife das Wirtschaftsministerium KMU mit verschiedenen Unterstützungsangeboten unter die Arme.

Ausbildungen sind das Rückrat der Branche

Zuletzt appellierte der Wirtschaftsstaatssekretär an die Unternehmen des Dachdeckerhandwerks, auch in Zukunft weiterhin konsequent auszubilden. Zugleich sollen sie auch hier für neue Wege offen sein und beispielsweise Frauen und Geflüchteten eine Chance geben. Hierzu könnten auch Betriebspraktika beitragen.

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