Konjunktur im Malerhandwerk zieht 2015 weiter an

Die Konjunktur im Malerhandwerk wird weiterhin von positiven Einflüssen bestimmt. Dies ist eine der Kernaussagen einer Studie, die vor Kurzem durch den stellvertretenden Innungsobermeister der Biedenkopfer Maler-Innung bei der Jahreshauptversammlung vorgestellt wurde. Und wie sind die Konjunkturaussichten für 2016?

Das Institut für Wirtschaftsforschung hatte deutschlandweit für das Jahr 2015, aber auch für das Jahr 2016 ein deutliches Umsatzplus vorausgesagt. Der Index, welcher Auskunft über die Geschäftssituation gibt, lag 2015 bei 78 Prozent und damit weiterhin im positiven Bereich, so der stellvertretende Innungsobermeister in seinen weiteren Ausführungen.

Insgesamt bewerten 60 Prozent der befragten Geschäftsführer oder leitenden Mitarbeiter die Geschäftslage mit „gut“, 36 Prozent gaben an, die Situation als „befriedigend“ einzuschätzen, während 4 Prozent der Unternehmen sie als „schlecht“ einstufen. Gleichzeitig wurden die Erwartungen über die weitere Geschäftsentwicklung sowie die Auftragslage von 47,2 Prozent als stabil eingeschätzt.

Durchweg positive Signale

Zufriedener Maler

Das Malerhandwerk zeigt sich 2015 zufrieden mit der Konjunktur. Auch 2016 prognostizieren Experten ein gutes Jahr für das Malerhandwerk

Im Herbst 2015 lag der Auftragsvorlauf bundesweit bei circa 8,6 Wochen, im Jahr 2014 war hier ein Vorlauf von 7,6 Wochen zu verzeichnen. Bei der Biedenkopfer Innung sehe es hingegen unterschiedlich aus, so der stellvertretende Innungsobermeister in seinen weiteren Ausführungen. Die gute Auftragslage ist vor allem den privaten Auftraggebern geschuldet, deren Anteil bei 51,1 Prozent aller Aufträge lag. 19,6 Prozent der Aufträge wurden von gewerblichen Auftraggebern erteilt, die Wohnungs- und Gebäudewirtschaft folgt knapp dahinter mit 19,3 Prozent. Der Anteil an Arbeiten, die von öffentlichen Auftraggeber an Handwerksunternehmen innerhalb der Biedenkopfer Innung vergeben werden, liegt nur bei 10 Prozent.

Fachkräftemangel zeigt sich auch verstärkt im Handwerk

Derzeit zeige sich eine stabile Beschäftigungssituation, ein leichter Anstieg sei im gewerblichen Sektor zu erwarten. Ein immer deutlicher werdendes Problem stelle aber auch für Mitgliedsunternehmen der Biedenkopfer Maler-Innung der Fachkräftemangel dar. „Wer Fachkräfte benötigt, wird ausbilden müssen“, so der stellvertretende Innungsobermeister Andreas Weber.

Nur geringe Umsatzzuwächse zu verzeichnen

Die Preissituation sieht das Handwerk eher kritisch. Während die Material- und Lohnkosten deutlich gestiegen sind, konnte man diese Kosten aufgrund der Konkurrenzsituation nicht in vollem Umfang weitergeben. Dadurch werden aber auch die Umsatzzuwächse gebremst. Wie sich diese Situation weiter entwickelt, bleibt abzuwarten.

Fortschreitende Digitalisierung im Malerhandwerk

Immer mehr Unternehmen des Malerhandwerks machen sich die Vorteile der Digitalisierung zu Nutze. Neben speziellen Handwerker Apps für Maler sind es vor allem die wachsenden Möglichkeiten der Softwarelösungen für den operativen und strategischen Betrieb der Unternehmen. Als Beispiel kann hier die Malersoftware „TopKontor Handwerk“ genannt werden, die mit über 13.000 Anwendern in Deutschland zu den führenden Handwerkersoftwarelösungen zählt und die Malerbetrieben einen Wettbewerbsvorteile gegenüber noch zögerlichen Konkurrenten verschaffen kann. Die YATEKO GmbH zum Beispiel bietet für den Einstieg eine kostenlose Live-Vorführung oder eine kostenlose 60-Tage-Vollversion zum Download an, um die Software ausprobieren und kennenlernen zu können.

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