Diese 3 Forderungen für 2016 stellt das Malerhandwerk an Kanzerlin Merkel

Das Malerhandwerk, unter der Stimme des Bundesverbandes „Farbe Gestaltung Bautenschutz“, hat in einem offenen Brief an die Bundeskanzlerin Angela Merkel seine Forderungen für 2016 benannt. Neben der Forderung die Meisterpflicht beizubehalten sind auch Flüchtlinge für Maler und Lackierer ein wichtiges Thema.

In einem offenen Brief werden unter anderem auf die Flüchtlingsproblematik, aber auch die Beibehaltung der Meisterpflicht sowie auf entstehende Folgekosten bei Materialmängeln hingewiesen, die nach Ansicht des Bundesverbandes „Farbe Gestaltung Bautenschutz“ einer dringenden Klärung beziehungsweise eines noch stärkeren Einsatzes bedürfen.

Insgesamt umfasst das Maler- und Lackiererhandwerk in Deutschland etwa 41.000 Betriebe. Der Bundesverband hat einen offenen Brief an die Bundeskanzlerin verfasst.

In dem offenen Brief finden sich, in Kurzform, folgende Forderungen für das Jahr 2016:

  • für ein Bleiberecht für arbeitende Flüchtlinge,
  • die Verteidigung der Meisterpflicht gegen eventuelle EU-Pläne und
  • für die Regressnahme der Hersteller bei Materialmängeln

ausspricht.

Forderung 1: Flüchtlinge schneller in Arbeit bringen

Handwerk stellt Forderungen

Forderungen des Malerhandwerks: Der Bundesverband schreibt an die Kanzlerin Merkel einen offenen Brief.

Auch im Bereich des Handwerks gibt es einen Fachkräftemangel, der durchaus in Teilen durch Flüchtlinge beseitigt werden könne. Hier müsse die Bundesregierung aktiv werden und ausreichend Sprachkurse anbieten, aber zugleich auch unbürokratische und flexible Regelungen zu schaffen. Damit Unternehmen, die Flüchtlinge ausbilden, einen Ausgleich erhalten, sollte ein Bleiberecht von mindestens zwei Jahren gewährt werden, wenn die Ausbildung erfolgreich abgeschlossen wurde.

Forderung 2: Meisterpflicht beibehalten

Das Bekenntnis der Bundesregierung zur Meisterpflicht wird vom Bundesverband begrüßt. Der Meisterbrief habe eine zentrale Bedeutung für die Ausbildung, aber auch für den Verbraucherschutz. Die Frage der Reglementierung von Berufen sollte auch in Zukunft der Entscheidung eines jeden einzelnen EU-Mitgliedsstaates unterliegen.

Forderung 3: Bei Materialmängeln sollten die Hersteller haften

In dem offenen Brief an die Bundeskanzlerin führte der Bundesverband Farbe Gestaltung Bautenschutz weiterhin auf, dass Handwerksbetriebe nicht mehr Pauschal auf den Folgekosten, die aus Produktionsmängeln resultieren, sitzen bleiben dürften. Zwar hat das Bundesjustizministerium einen Regelungsentwurf für die Aus- und Einbaukosten vorgelegt, der auch in die richtige Richtung weist. Nicht akzeptiert wird aber die Verknüpfung mit dem Bauvertragsrecht. Besonders für kleine Unternehmen mit bis zu fünf Beschäftigten können die finanziellen Folgen durchaus existenzielle Folgen haben. Deshalb sollte die Verlagerung des Risikos, welches bislang vom Hersteller auf den Handwerker übergeht, abgeschafft werden. So würde eine erhebliche Entlastung der Handwerksbetriebe geschaffen.

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