7 Tipps für weniger Stress im Handwerksbetrieb

In Handwerksbetrieben gibt es einige Möglichkeiten, den Stress nicht nur für die Mitarbeiter auf den Baustellen, sondern auch im Büro zu reduzieren. Zugleich lässt sich unter Umständen doppelte Arbeit vermeiden. Wir stellen hier sieben Möglichkeiten vor, den Stress für Angestellte, Büromitarbeiter und Unternehmensführer von Handwerksbetrieben zu verringern und dabei gleichfalls auch für ein besseres Miteinander zu sorgen.

Zufriedene Handwerker

Zufriedenheit im Unternehmen: Vom Handwerker bis zur Chefetage.

1. Mitarbeiter bei Suche nach neuen Fachkräften einbinden

Bei der Suche nach neuen Mitarbeitern können Sie das Wissen Ihrer Angestellten nutzen. Viele haben Kontakte zu Beschäftigten im gleichen Berufszweig und werden – wenn Sie sich in Ihrem Unternehmen wohlfühlen – gern Werbung machen. Durch das Nutzen persönlicher Kontakte, aber auch durch die Vorstellung auf Berufsmessen, die von Schulabgängern besucht werden, finden Sie schnell neue Mitarbeiter. Nehmen Sie aber auch Verbindung zu verschiedenen Ausbildungsstätten, beispielsweise staatlichen Berufsbildungseinrichtungen und Fachhochschulen auf und präsentieren Sie hier Ihr Unternehmen. Vielleicht können Sie sich auch die Förderung einzelner Projekte vorstellen, um so auf Ihr Unternehmen aufmerksam zu machen? Ist Ihre Suche nach neuen Mitarbeitern erfolgreich, wird sich auch der Stress reduzieren, da neue Aufträge schneller abgearbeitet werden können, ohne dass die Qualität der Arbeit darunter leidet.

2. Benötigte Werkzeuge regelmäßig prüfen

Immer wieder kommt es zu Schäden an Werkzeugen, die nicht immer sofort bemerkt werden. Damit es zu keinen Verzögerungen kommt, ist es sinnvoll, die Werkzeuge regelmäßig auf ihre Funktionstüchtigkeit zu testen. Dafür können Sie einen Mitarbeiter benennen, der sich um die Wartung und unter Umständen auch um die Reparatur sowie die Ersatzteilbeschaffung für die elektrischen Geräte und weitere Werkzeuge kümmert. Jeder Handwerker kennt das, es gibt kaum etwas Schlimmeres als wenn der Chef das Erneuern von Werkzeug hinauszögert. Mit diesem Tipp lässt sich das vermeiden.

3. Familienfreundlichkeit

Immer mehr Unternehmen haben Probleme, geeignete Fachkräfte zu finden. Ein Pluspunkt ist sicher die Familienfreundlichkeit des Unternehmens. Größere KMU können beispielsweise einen eigenen Kindergarten oder Schulhort betreiben, in denen die Kinder der Mitarbeiter optimal betreut werden. Für kleinere Firmen ist es sinnvoll, sich an der Finanzierung von Kindergartenplätzen zu beteiligen, die dann für die Kinder der Mitarbeiter reserviert sind. Vielleicht haben Sie aber auch die Möglichkeit, eine Tagesmutter zu bezahlen, die sich während der Arbeitszeit um die Kinder der Mitarbeiter kümmert. Suchen Sie im Unternehmen die offenen Kommunikation und benennen Sie auch gegenüber den Entscheidungsträgern Ihre Probleme und Sorgen. Auch Ihr Chef wird daran interessiert sein, dass Sie Morgens ohne größere Sorgen auf Arbeit erscheinen und sich um die wesentlichen Aufgaben kümmern. Mit etwas Kommunikation findet sich vielleicht eine gemeinsame Lösung. Probieren Sie es aus!

4. Nutzung einer Handwerkersoftware

Bislang mussten Sie alle Kundendaten in eine EXCEL-Tabelle einfügen und die Rechnungen im Word-Dokument erstellen, bevor diese per E-Mail verschickt wird? Diese Arbeit können Sie sich erheblich erleichtern. Besonders interessant ist die Handwerkersoftware TopKontor Handwerk, die nicht nur eine effektive Verwaltung sämtlicher Posten ermöglicht, sondern auch direkt von der Baustelle vor Ort via Smartphone-App abgerufen werden kann. Zugleich können Sie auch auf die Daten abgelaufener Projekte zurückgreifen, um diese Informationen beispielsweise in Beratungsgespräche einfliesen zu lassen. Mit dem Einsatz der TopKontor Handwerk-Software sorgen Sie dafür, dass sämtliche Beteiligte bzw. Berechtigte – egal ob Architekt, Handwerker vor Ort oder Mitarbeiter in der Verwaltung sowie im Lager – auf die notwendigen Informationen zurückgreifen und diese auch aktualisieren kann.

Die Nutzung einer Handwerkersoftware bringt auch noch weitere Vorteile mit sich. So können Sie die Informationsflut, der Ihre Mitarbeiter ausgesetzt sind, deutlich reduzieren, wenn Sie notwendige Informationen zu Projekten nicht via E-Mail übermitteln, sondern in die Software einpflegen. Wissenschaftliche Studien haben ergeben, dass Mitarbeiter im Jahr insgesamt ca. 2 Wochen allein für das Studium der E-Mails inklusive Anhänge benötigen und einige davon auch schon gar nicht mehr geöffnet werden. Viel effektiver arbeiten Ihre Mitarbeiter, wenn Sie eine entsprechende Software nutzen können.

Für die Software bietet der Hersteller eine kostenlose 60-Tage-Vollversion an, die bereits mit Daten gefüllt ist und so einen schnellen Einstieg bietet (zum Download). Die Installation ist ähnlich schnell erledigt wie jedes andere Windows-Programm und kann ohne professionelle Hilfe erfolgen. Hier gibt es zur Software auch gleich noch zahlreiche kostenlose Videos. Wer TopKontor Handwerk bereits kennt und kaufen möchte, findet hier Preise und Bestellformulare.

5. Übernahme der Fahrtkosten

Um Ihre Mitarbeiter finanziell zu entlasten, können Sie beispielsweise veranlassen, dass die Monatstickets für Bus und Bahn direkt vom Bruttogehalt bezahlt werden. Dafür gewähren viele Unternehmen des ÖPNV ab einer gewissen Nutzerzahl einen besonders günstigen Rabatt, von dem die Mitarbeiter dann direkt profitieren. Das verbliebene Bruttogehalt wird dann ganz normal versteuert. Ihre Mitarbeiter erhalten durch die Nutzung eines solchen Monatstickets einen geldwerten Vorteil und sorgen zugleich dafür, dass die Umwelt geschont wird.

6. Gemeinsame Events planen

Den Zusammenhalt in Ihrem Unternehmen können Sie unter anderem durch gemeinsame Events stärken. So können Sie beispielsweise nicht nur eine Weihnachtsfeier, sondern auch ein Sommerfest planen. Beliebt sind auch gemeinsame Kanutouren oder der Besuch eines Hochseilgartens. Auch hier wird das Zusammengehörigkeitsgefühl gestärkt, muss sich doch jeder auf den anderen verlassen können. Zugleich lernen sich die Mitarbeiter bei solchen Veranstaltungen noch besser kennen, vor allen Dingen dann, wenn sie in unterschiedlichen Bereichen – beispielsweise auf dem Bau und in der Verwaltung – arbeiten.

7. Rechtzeitige Lohnzahlung

Kaum etwas ist ärgerlicher, als wenn das hart verdiente Geld nicht rechtzeitig auf dem Konto ist. Zwar wurde jetzt ein neues Gesetz erlassen, das es dem Arbeitnehmer ermöglicht bei verzögerter Zahlung einen Pauschalbetrag als „Strafe“ einzufordern, doch dürfte dies nicht in allen Handwerksbetrieben möglich sein. Die Nähe zum Chef besteht, das Vertrauen ist da. Und trotzdem wäre es gut, wenn das Geld nicht immer 3-4 Tage später auf dem Konto ist. Immerhin müssen auch Arbeitnehmer Rechnungen zahlen. Dieser Tipp richtet sich daher an die Chefs und Büromitarbeitet: Zahlen Sie Ihren Arbeitnehmern rechtzeitig die Löhne aus. Das Arbeitsklima und -Motivation wird dadurch merklich steigen und es kostet nicht mehr, als seine eigenen Gewohnheiten zu ändern.

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