Digitalisierung bietet Chancen für die Zukunfts- und Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands

Wie sieht die Arbeit der Zukunft aus? Eine Arbeit in der digitalen Welt? Wie verändert sich das Handwerk im Rahmen der Digitalisierung? Und lässt sich dabei überhaupt von „Zukunft“ sprechen? Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) ist diesen und weiteren Fragen nachgegangen.

Ende Januar fand der vom Bunndesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) ausgerichtete Kongress „Arbeiten in der digitalen Welt“ statt, der von Brigitte Zypries, ihres Zeichens parlamentarische Staatssekretärin beim Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) eröffnet wurde. Insgesamt 300 Teilnehmer gingen der Frage nach, wie sich durch die Digitalisierung die Arbeitswelt verändern wird und wie hierbei Politik, Wirtschaft und Sozialpartner abschneiden.

Digitale Welt

Wie sieht die Arbeit der Zukunft aus? Eine Arbeit in der digitalen Welt? Wie verändert sich das Handwerk im Rahmen der Digitalisierung? Und lässt sich überhaupt von „Zukunft“ sprechen.

Besonders die Industrie 4.0 ermögliche neue Wege der Wertschöpfung, so Brigitte Zypries in ihrer Eröffnungsansprache. Vor allem die Auswirkungen auf die Arbeitswelt stünden in Zukunft deutlicher im Vordergrund. Dazu gehören Fragen der Arbeitsorganisation, der beruflichen Aus- und Weiterbildung sowie des Arbeitsschutzes. Die Deutsche Wirtschaft ist angehalten, die Möglichkeiten der fortschreitenden Digitalisierung zu nutzen und den Wandel aktiv mitzugestalten. Zugleich gelte es für Unternehmen und Politik, die Arbeitsbedingungen auch dann nicht außer Acht zu lassen, sondern angemessen zu regeln.

Ein Thema: Zusammenarbeit von Mensch und Roboter

Während des Kongresses wurden die Auswirkungen der Digitalisierung anhand von Fallbeispielen, die im Rahmen des Technologieprogramms „Autonomik für Industrie 4.0“ erhoben wurden, diskutiert. Besonders die Auswirkungen auf das Management und die Arbeitsorganisation standen dabei im Vordergrund der Betrachtungen. Weitere Gesprächspunkte waren neue Arbeitsplatzmodelle, die Zusammenarbeit von Mensch und Roboter, die Nutzung lernfähiger Assistenzsysteme im Bereich der Montage und die Integration Geringqualifizierter in die digitalisierten Arbeitsprozesse.

Im Rahmen des Technologieprogramms wurden mittlerweile auch erste Ergebnisse erhoben, die in dem Buch „Zukunft der Arbeit in Industrie 4.0“ nachzulesen sind. Hierin wurden auch die Zwischenergebnisse der von der TU Dortmund erstellten Studie „Social Manufacturing and Logistics – Arbeit in der digitalisierten Produktion“ (Link öffnet ein PDF) veröffentlicht.

Das Institut der deutschen Wirtschaft Köln hat auf dem Kongress sein Gutachten „Fachkräftesicherung im Zeichen der Digitalisierung“ (Link öffnet ein PDF) veröffentlicht. Bei zwei Dritteln aller stark von der Digitalisierung betroffenen Unternehmen erwarten die meisten Personalleiter und Geschäftsführer von den meisten Beschäftigten IT-Fachwissen. Zugleich legen sie aber auch größeren Wert auf die sozialen Kompetenzen der Angestellten.

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