Brandenburgs Wirtschaftsminister „Digitalisierung für Handwerksunternehmen immens wichtig“

Albrecht Gerber (SPD), Wirtschaftsminister von Brandenburg, hat in seiner Rede während der Meisterfeier der Handwerkskammer Frankfurt (Oder) das Handwerk dazu aufgerufen, sich der weiteren Digitalisierung zu stellen. Nicht nur für die Industrie sei dies ein Thema, sondern auch für das Handwerk.

Gerber sagte in seiner Rede wörtlich „Moderne Technologien wie das 3D-Drucken sind auch für das Handwerk wichtig“, so der Minister. Unternehmen, die sich diesem Bereich nicht öffnen, werden das Nachsehen haben. Gleichzeitig müssten sich Betriebe verstärkt um den Fachkräftenachwuchs bemühen, um auch weiterhin alle Aufträge erfüllen zu können, so Gerber. Außerdem ist es für Handwerksunternehmen wichtig, die digitalen Trends zu erkennen.

Laptop im Handwerk

So setzen zum Beispiel mehr als 13.000 Hanwerksbetriebe in Deutschland allein die moderne Handwerkersoftware TopKontor Handwerk ein. Wer hier auf ggfs. veraltete Software setzt und den Umstieg verpasst, riskiert nicht nur aus rechtlicher Sicht kostspielige Fehler zu machen. Auch aus der Sicht der Unternehmensprozesse erlangen Handwerksbetriebe die moderne Software einsetzen Wettbewerbsvorteile gegenüber der Konkurrenz. Das heißt nicht gleich, dass die Handwerksunternehmen ihre Handwerker alle mit Smartphones ausrüsten müssen. Die Anforderungen sind in jedem Unternehmen unterschiedlich und können durch Software wie TopKontor Handwerk als einzelne Module hinzugebucht werden. Wer den Zug der Digitalisierung nicht verpassen will, kann sich kostenlos die 60-Tage-Vollversion der Software hier herunterladen.

Einführung der Meistergründungsprämie im November 2015

Neben dem Aspekt, die Bedeutung der Digitalisierung für das Handwerk zu unterstreichen, unterstützt die Politik das Handwerk mit weiteren Maßnahmen. Ein Beispiel: Das Land Brandenburg unterstützt die Handwerksbranche mit der Einführung einer sogenannten Meistergründungsprämie. Durch diesen Zuschuss soll der Bestand an Handwerksbetrieben gesichert werden. Die Einführung der Prämie wahr ursprünglich schon für den September vorgesehen, erfolgt nun aber im November. Meister, die innerhalb von drei Jahren nach Ablegung ihrer Prüfung ein Unternehmen gründen oder eine bereits bestehende Firma übernehmen, erhalten einen Zuschuss von 8.700 Euro.

Werden durch die Gründung neue Arbeitsplätze geschaffen, so stehen weitere 3.300 Euro an Fördermitteln bereit. Diese weitere Fördersumme wird allerdings erst drei Jahre nach der Existenzgründung gezahlt. NRW und Berlin haben eine solche Prämie bereits eingeführt.

Im Rahmen der Meisterfeier wurden 82 Männer und eine Frau zu Handwerksmeistern ernannt. Sie sind in neun verschiedenen Berufen tätig. Der jüngste neu ernannte Handwerksmeister war 22 Jahre alt.

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