Industrie 4.0 und Handwerk 2.0: „Daten sind das Gold des 21. Jahrhunderts“

Daten werden im 21. Jahrhundert immer wichtiger, und dies vor allem auch im handwerklichen und industriellen Bereich. Der Forschungschef bei Siemens Wolfgang Heuring äußerte sogar, dass „Daten das Gold des 21. Jahrhunderts“ seien. Allein daran lässt sich bereits die Wichtigkeit so gewonnener Informationen darstellen.

Viele Unternehmen und Konzerne basteln laut Aussage von Jörg Horneber, Mitarbeiter der KSW Vermögensverwaltung AG, gegenüber der Website finanzen100.de, an ihrer ganz eigenen „Industrie 4.0“. Aber auch Handwerksunternehmen setzen verstärkt auf die Digitalisierung.

Immer öfter wird von der „Industrie 4.0“ oder dem „Handwerk 2.0“ gesprochen. In beiden Bereichen stellt sich die Frage, wie das Internet sowohl für Industrie- als auch für Handwerksunternehmen besonders großen Nutzen bringen kann. Auch in unserem Blog und auf unserer Facebook-Fanpage wurde bereits mehrfach auf das Thema „Digitalisierung des Handwerks“ eingegangen.

Unter der Bezeichnung „Industrie 4.0“ ist die Verknüpfung der digitalen Welt mit den bislang angewandten konventionellen Prozessen zu verstehen. Besonders wichtig ist dabei die Analyse und Nutzung der gewonnen Daten, um die Wertschöpfungskette zu optimieren.

Einer aktuellen Studie des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) zufolge, lässt sich die Wichtigkeit der Neuausrichtung ablesen. Befragt wurden Mitarbeiter von etwa 2.000 in Deutschland ansässigen Unternehmen.

Statistische Zahlen: „15% der Einnahmen von Unternehmen für die Digitalisierung“

Daten sind Gold

Daten sind Gold: Das betrifft sowohl das Zugreifen auf externe Daten als auch die Verwendung von Daten für die Optimierung der eigenen, internen Unternehmensprozesse.

Allein für Anwendungen im Bereich „Industrie 4.0“ will die heimische Industrie jedes Jahr bis zu 40 Milliarden Euro investieren. Jedes dritte Unternehmen beabsichtigt, mehr als 15 Prozent der erzielten Einnahmen für die Digitalisierung zu nutzen. Ziel ist es, bis zum Jahr 2020 eine Effizienzsteigerung um bis zu 20 Prozent zu erreichen. Zugleich soll der Umsatz um 2,5 Prozent jährlich steigen. Somit währe jährlich von einer Umsatzsteigerung von insgesamt 30 Milliarden Euro allein in Deutschland erreichbar. Die Digitalisierung soll zudem für qualitative Vorteile und eine bessere Flexibilität sorgen, um so beispielsweise auch effektiver auf Kundenwünsche eingehen zu können.

Die an der Umfrage teilnehmenden Unternehmen gaben an, dass sie ihren Digitalisierungsgrad von derzeit durchschnittlich 22 Prozent auf 80 Prozent im Jahr 2020 steigern wollen und können. Durch die Digitalisierung können einige Branchen von einem deutlichen Wachstumsschub profitieren. Bei der Automobilbranche soll das Plus bei prognostizierten 10 Milliarden Euro liegen, Unternehmen des Maschinen- und Anlagenbaus erzielen ein Plus von 8 Milliarden Euro, die Elektroindustrie von 4,7 Milliarden und die Kommunikationsbranche von 3 Milliarden Euro.

Immer bessere Software für Handwerker und Industrie

Die gewonnenen Daten müssen natürlich auch sicher verwaltet werden. Deshalb profitieren auch Unternehmen, die mobile Lösungen, Cloud- und Analytic Systeme anbieten, von der Digitalisierung, die auch vor dem Handwerk nicht Halt macht. Eine Möglichkeit, die Daten effektiv zu verwalten, gewonnene Informationen für neue Projekte jederzeit abrufen, zugleich aber auch sicher speichern zu können, bietet zum Beispiel für das Handwerk die Handwerkersoftware TopKontor Handwerk, welche dem Hersteller zufolge mittlerweile von über 13.000 Handwerksunternehmen in Deutschland eingesetzt wird (hier gibt es eine kostenlose Demo).

Natürlich bietet die Digitalisierung keine Gewähr, größere Umsätze zu erzielen. Wer ihre Möglichkeiten allerdings nicht oder nur unzureichend nutzt, wird schnell von der Konkurrenz abgehängt. So ist es beispielsweise unerlässlich, auf einer Internetpräsenz die Dienstleistungen des Unternehmens vorzustellen und immer wieder zu aktualisieren. Wer hier Interessenten nur eine schlecht gestaltete Startseite mit allgemeinen Informationen bietet, wird kaum das Interesse potenzieller Kunden gewinnen. Eine eigene Webseite ist quasi der erste, vielfach aber bereits ausschlaggebende Kontakt zum Kunden.

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