Mittelständische Unternehmen kritisieren zu langsame Internetverbindungen

Die Digitalisierung und Industrie 4.0 soll in den nächsten Jahren gelingen, so wünscht es sich die Bundesregierung, Branchenverbände und auch immer mehr Unternehmen aus dem Mittelstand. Doch vor allem mittelständische Unternehmen kritisieren oftmals zu langsame Internetverbindungen, um die Möglichkeiten der Digitalisierung vollends auszuschöpfen. Dem Problem will die Bundesregierung entschieden entgegenwirken.

Alter Mann am Computer

Das Internet hängt schon wieder? Mit einer langsamen Internetverbindung kann weder der Chef noch die Mitarbeiter vernünftig arbeiten.

Klein- und mittelständische Unternehmen klagen vor allem in ländlichen Bereichen über zu langsame Internetverbindungen. Trotz bereits vorhandener Ausbaupläne bliebe das Netz auch weiterhin löchrig, so Peter Driessen vom Bayerischen Industrie- und Handelskammertag. Sogar in Bayern sei dies der Fall. Mancherorts würden auch ganze Gewerbegebiete beim Ausbau des Breitbandnetzes vergessen.

Viele Unternehmen werden ausgebremst, wenn die notwendigen Daten nicht binnen Sekunden oder zumindest innerhalb weniger Minuten übermittelt werden können. Dabei sehen viele Unternehmen die Breitbandversorgung sogar als wichtigeres Kriterium als beispielsweise die Energieversorgung oder die Verkehrsanbindung an. Auch der Bundesverband der Deutschen Industrie ist zum gleichen Schluss gekommen, sind schnelle Internetzugänge doch neben der IT-Sicherheit eine Grundvoraussetzung für die Teilhabe an der Digitalisierung im Rahmen der Industrie 4.0.

Problemlösung mit staatlicher Förderung

Das Problem soll unter anderem mit einem Förderprogramm des Bundesverkehrsministeriums beseitigt werden. Der Bund und die Länder stellen insgesamt 2,7 Milliarden Euro zur Verfügung, die in den Ausbau der Breitbandversorgung fließen sollen. Ziel ist es, dass bis 2018 alle Regionen innerhalb der Bundesrepublik Deutschland mit Bandbreiten von 50 Megabit/Sekunde versorgt werden. Ob es dadurch aber deutschen Unternehmen gelingt, bei der Digitalisierung und der Industrie 4.0 in größerem Stil mitzumischen, sei infrage gestellt.

Nach Meinung von Bernhard Rohleder, seines Zeichens Bitkom-Hauptgeschäftsführer, sei Deutschland „bei der Digitalisierung auf dem richtigen Weg“. Die Unternehmen müssten aber das Tempo beibehalten beziehungsweise weiter erhöhen können, um auch in Zukunft konkurrenzfähig zu bleiben.

Wir von HANDWERKER-TK und der YATEKO GmbH arbeiten täglich mit Handwerksunternehmen aus dem mittelständischen Bereich und kennen die Probleme der Unternehmen aus unzähligen persönlichen Gespräch. In fast allen Fällen stellt die Installation, Einrichtung und Nutzung der Handwerkersoftware TopKontor Handwerk in den Unternehmen keine Probleme dar. Dafür sorgen wir auch mit unseren Partnerlösungen. Allerdings muss die Politik die technologische Infrastruktur ausbauen, um auch im Zuge der immer häufiger genutzten mobilen Anwendungen innerhalb alltäglicher Unternehmensprozesse, den Handwerksbetrieben unterstützend zur Seite zu stehen.

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